Mathematik und Musik wirken beide wie ein Litmustest

In der Mathematik wie auch in der Musik ist für eine Weile Erfolg auch dann möglich, wenn das Unbewusste dominiert. Das Gehirn lernt Muster. Doch in beiden erreichen wir Meisterschaft nur dann, wenn auch das scheinbar Triviale bewusst durchdrungen ist. (z.B. der Fingersatz und die dreifache Bedeutung von +)

Hauptfach

In der Mathematik steht der Inhalt, die Aufgabe im Zentrum. Die Lehrkraft ist hier „nur“ Vermittler. Das Fach zwingt dem Schüler etwas ab, was diesem nicht unbedingt in die Wiege gelegt wurde. Es soll etwas „essen“, was ihm (noch) nicht schmeckt. Zurecht, denn es geht darum, ob er später denken kann. Und um Missverständnisse zu vermeiden sei darauf hingewiesen, dass es um das Maß geht, sich anzustrengen, darum, über sich hinauswachsen zu wollen.

In der Mathematik ist die Lehrkraft nur bedingt wichtig, denn es geht auch ohne sie. Dann muss sich das Material einfach selbst erklären.

Nebenfach

Die Musik ist die einzige Tätigkeit, die wir Menschen ausführen können, die gleichzeitig alle Bereiche des Gehirns aktiviert und damit auch vernetzt. Als Teil des Curriculums ist sie ein Ort der Begegnung mit dem Schüler. Hier werden Herzen aufgeschlossen.

Die aufkeimende Liebe zur Musik in eigene Entwicklung umzumünzen, übersteigt bei Weitem das, was Schule leisten kann. Denn ein Instrument zu lernen ist ein sehr persönlicher Prozess. Kein Lehrmaterial der Welt kann hier den Lehrer und ein gutes Lehrkonzept ersetzen.

Mathe

Mathematik ist das Praxisfeld, an dem Fraktales Lernen entwickelt wurde. Über die Jahre ist zu fast jedem Thema umfangreiches Material entstanden: Bücher, Poster, Übungsblätter, Filme, …

Musik

Ein Instrument zu beherrschen erfordert ein ausgeglicheneres Verhältnis zwischen dem Bewusstsein und dem Unbewussten. Fraktales Lernen hat ein Konzept entwickelt, das den ganzen Schüler – und damit auch den Lernprozess – neu kalibriert.